WS - Test Tool Version 2.03

Das WS-Testtool können Sie hier anfordern.

Clientteil

Serverteil

Liste aller Features

 

Das WS Testtool wurde in der ersten Version vom Industriepartner Krones AG entwickelt und im Jahr 2010 durch ein vom TUM Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik von Grund auf neu programmiertes Tool ersetzt.

Es erleichtert die Implementierung der WS Kommunikationsschnittstelle sowohl auf einem Server (Maschine oder Kontrollgerät) als auch dem Client (BDES oder MES). Je nach Anforderung werden die Kommunikationspartner in folgenden Kombinationen simuliert:

Testtool (WS-Client) => Maschinensteuerung mit WS-Schnittstelle (WS-Server) 
BDES/MES (WS-Client) => Testtool (WS-Server) z. B. mit Beispielgerätebeschreibungsdatei
Testtool (WS-Client) => Testtool (WS-Server) z.B. mit Beispielgerätebeschreibungsdatei

Client

Clientseitig (BDES/MES) können alle zwölf der derzeit in den Weihenstephaner Standards definierten Befehle auf einen WS-Server (Maschine bzw. speicherprogrammierbare Steuerung oder Kontrollgerät) angewendet werden. Die Antworten werden gemäß den gesendeten Befehlen interpretiert, die Werte der Datenpunkte in die definierten Datentypen konvertiert und dargestellt. Als Anwender ziehen Sie besonderen Nutzen aus der automatischen Zuordnung der sprachspezifischen Beschreibung der Datenpunkte sowie der Bedeutung Ihrer kodierten Werte. Bei bitkodierten Datenpunkten werden zudem die anliegenden Bits und der durch sie kodierte Text angezeigt.

Das Testtool enthält zu Ihrer Unterstützung während des Implementierungsprozesses über 40 verschiedene Fehlermeldungen auf Antworten zu gesendeten WS-Befehle. So werden beispielsweise die Antworten der Maschine (Server) auf schreibende Befehle an read-only Datenpunkte geprüft.

 

Die Datenpunkte Ihrer Maschine sind in der zugehörigen Gerätebeschreibungsdatei gespeichert, die als Inhaltsverzeichnis der abrufbaren Datenpunkte, der Datentypen und der implementierten Befehle in XML-Form zu verstehen ist. Liegen Fehler in der Gerätebeschreibungsdatei vor z. B. generelle Fehler in der XML-Struktur oder nicht WS-konforme Tags, entstehen bei der Anbindung an eine BDE unnötige Fehler. Um dies weitgehend zu verhindern, wird die Gerätebeschreibungsdatei bei jeder Anbindung an eine Maschine gegen eine XSD-Schemadatei (eine Art Schablone) und auf weitere Fehler bzgl. WS-Konformität geprüft. Die XSD-Schemadateien der verschiedenen WS-Versionen können Sie mit Hilfe des Tools vom Server des Lehrstuhls für Lebensmittelverpackungstechnik automatisch herunterladen bzw. die heruntergeladenen aktualisieren.

MS-SQL Schnittstelle (nur in der Vollversion verfügbar)

Mit diesem neuen Feature der WS-Testtoolversion 2.01 können Sie die Daten auf den Schnittstellen aller angebundenen Maschinen z. B. während eines Produktiveinsatzes der Maschinen über einen längeren Zeitraum aufzeichnen. Auf der SQL-Instanz wird eine vordefinierte gespeicherte Prozedur (stored procedure) angesprochen – die Daten können somit individuell verarbeitet werden. Eine Beispielprozedur zur speicherplatzschonenden Speicherung der Daten in Intervallen in einer relationalen Datenbank wird inklusive Anleitung zur Erstellung der Datenbanken und Indizes mitgeliefert. Die Prozedur enthält zwei verschiedene bit-Parameter die nach dem Hinzufügen eines Datenpunktes, nach dem Aufbau der Verbindung zu einem WS-Server und nach dem Start einer zyklischen Abfrage gesetzt werden um zu signalisieren, daß neue Zeitintervalle angelegt werden müssen. Dies verhindert falsche Endzeitpunkte der Zeitintervalle.

Seit der WS-Testtoolversion 2.02 werden stored procedures für MS SQL Server 2005 und 2008 unterstützt. Die angebotenen SQL Procedures können individuell durch den Anwender an die eigenen Befürfnisse angepasst werden. Die Procedures sind im Lieferumfang in der Vollversion enthalten.

Server (nur in der Vollversion verfügbar)

Der WS-Server hält, analog zum WS-Client, alle derzeit verfügbaren WS-Befehle bereit und kann zur ersten Inaugenscheinnahme der Vorgänge auf der Schnittstelle mit dem WS-Client verbunden werden.

Für die Simulation einer Maschine auf dem WS-Server wird die entsprechende Gerätebeschreibungsdatei von einem Datenträger geladen und nach erfolgreichem Ladevorgang ein Server auf dem in der Gerätebeschreibungsdatei angegebenen Port gestartet. Eine Instanz des Testtools kann mehrere WS-Server gleichzeitig bereitstellen.

In einer dynamischen Liste erhalten Sie alle Informationen zu WS-Requests mit Uhrzeit, IP Adresse des anfragenden Clients, dem angefragten Befehl sowie den Inhalt der Streams in hexadezimaler Schreibweise.

Die Antworten auf Anfragen werden WS-konform nach den auf dem Server gesetzten Werten mit den in der Gerätebeschreibungsdatei angegebenen WS-Befehlen beantwortet wobei die Werte direkt in der Benutzeroberfläche oder über schreibende Befehle gesetzt werden können. Mit der Inkrementierfunktion können alle oder ausgewählte Datenpunkte zyklisch erhöht werden.

Features der Version 2.03

Das WS-Testtool können Sie hier anfordern.

Client Vollversion Minimalversion
Anzeige von Datenpunkten (Tagnummer, Tagname, Datentyp, Beschreibung, Kodierungen, Einheit, Wert, Lese- und Schreibzugriff) und Listen. Kodierte Texte werden in der gewählten Sprache dargestellt (auch in kyrillisch, asiatische Schriftzeichen etc.) abgängig von der XML Gerätebeschreibungsdatei. Ja Ja
Gleichzeitige Abfrage von mehreren Weihenstephaner Standards Server-Schnittstellen aus einer WS-Test Tool Instanz. Auswahl des gewünschten Servers über eine Liste aller Server.td> Ja Ja
Prüfung der Gerätebeschreibungsdatei gegen die in der Datei angegebene WS-Schemadatei. Ja Ja
Download aktueller Schemadateien vom LVT-Server Ja Ja
Unterstützung aller Weihenstephaner Standards Befehle Ja Ja
Individuelles Setzen von Werten in allen Schreibbefehlen (in WRITE_LIST, WRITE_MVALUE, WRITE_MIXED_LIST auch für jeden enthaltenen Datenpunkt) auch während zyklischen Requests. Ja Ja
Prüfung der Antworten auf nicht implementierte Befehle Ja Ja
Individuelles Setzen von Werten in allen Schreibbefehlen (in WRITE_LIST, WRITE_MVALUE, WRITE_MIXED_LIST auch für jeden enthaltenen Datenpunkt) auch während zyklischen Requests Ja Ja
Prüfung der Antwort auf WS-Konformität bzgl. Resultcode abhängig vom gesendeten Befehl, den Lese-/Schreibrechten, korrekte Fail Tags, Dummies und Anzahl der gesetzten Bits bei XOR bitkodierten Datenpunkten. Ja Ja
Dekodierung der Resultcodes in Text / farbliche Kennzeichnung Ja Ja
Anzeige des/der anliegenden Bits bei bitkodierten Datenpunkten Ja Ja
Anzeige des anliegenden Wertes bei integerkodierten Datenpunkten Ja Ja
Auswahl der sprachspezifischen Inhalte für:

  • die Datenpunktbeschreibungen,
  • alle bit- und integerkodierten Datenpunkte,
  • den dekodierten Text des aktuell anliegenden Wertes falls verfügbar.

 

Ja Ja
Parallele Abfrage zu verschiedenen Servern mit unterschiedlichen Gerätebeschreibungsdateien Ja Ja

MS-SQL Server Schnittstelle zur Speicherung der abgefragten Daten aller verbundenen WS Server mittels stored procedures für MS-SQL Server 2005 und MS-SQL Server 2008 zur individuellen Verarbeitung. Jeder erfolgreiche Abruf wird übertragen.

Installationshinweise, Konfigurationsskripte incl. erforderlicher Tabellen, Indizes sowie Beispielprozeduren sind im Lieferumfang enthalten.

Die MS-SQL Server Express Edition ist kostenlos im Internet verfügbar.

Ja Nein


Server Vollversion Minimalversion
Anzeige von Datenpunkten (Tagnummer, Tagname, Datentyp, Beschreibung, Kodierungen, Einheit, Wert, Lese- und Schreibzugriff) und Listen Ja Nein
Antwort auf WS-Befehle in Abhängigkeit von der geladenen Gerätebeschreibungsdatei (alle WS-Befehle werden unterstützt) Ja Nein
Anzeige aller Anfragen mit angefragtem WS-Befehl im Klartext, IP Adresse, Datum, Uhrzeit, Anfrage in Hex-Darstellung, Antwort an Client in Hex-Darstellung und Anzahl eingegangener Befehle Ja Nein
Auswahl der sprachspezifischen Inhalte für die Datenpunktbeschreibung, bit- und integerkodierten Datenpunkte, aktuell anliegenden Werte (Mausklick oder manuelles Setzen der Werte) Ja Nein
Überprüfung von zu setzenden Werten in Abhängigkeit vom Datentyp des Datenpunktes Ja Nein
Zyklische Inkrementierung von einzelnen oder allen Werten. Die Inkrementierung von Konstanten wird geblockt. Die Werte von Datenpunkten mit dem Datentyp STRING16 durchlaufen das Alphabet (Lateinisch). Ja Nein
Anzeige der aktuell mit dem Server verbundenen Clients (Remote IP, Remote Port). Historie aller Verbindungs- und Trennungsvorgänge. Verweigerung von Verbindungsanfragen nach Erreichen der maximalen Verbindungen gemäß Gerätebeschreibungsdatei. Ja Nein


Clemens Kreikler